TRUMPF realisiert Kundenwünsche mit SolidWorks
Vertrieb konfiguriert kundenspezifische Maschinen in 3D-CAD mit speziell entwickelter Applikation auf SolidWorks Basis
Haar bei München, 8. September 2009 – TRUMPF, ein weltweit führendes Technologieunternehmen mit Schwerpunkten in der Fertigungs- und Medizintechnik, wurde einmal mehr seinem Ruf als Innovationsführer gerecht. In enger Zusammenarbeit mit dem Vertrieb wurde intern ein Konfigurator entwickelt, der auf der SolidWorks 3D-CAD-Software aufsetzt und die Lücke in der Prozesskette zwischen Vertrieb, Projektierung und Kunde schließt.
Mit dem Konfigurator kann ab sofort auch der Vertrieb die übersichtliche 3D-Visualisierung nutzen und vor Ort beim Kunden die gewünschte Maschine als 3D-Modell zusammenstellen und präsentieren. Damit es keine bösen Überraschungen beim Aufbau gibt, sendet der Kunde vorab einen Umgebungsplan im DWG-Format an TRUMPF und der Vertriebsmitarbeiter passt die Maschine exakt den räumlichen Gegebenheiten an.
"Die Applikation auf Basis der SolidWorks Software eröffnet uns vollkommen neue Vertriebsmöglichkeiten, da der Kunde seine Maschine sofort am Bildschirm sehen kann", erläutert Manfred Kußmaul, Leiter technischer Vertriebssupport bei TRUMPF. "Änderungen an den Produkten, beispielsweise aufgrund von Platzproblemen, sind schnell gemacht. Auch sagt ein Bild mehr als tausend Worte. Damit wird der Entscheidungsprozess auf Seiten des Kunden bestens unterstützt. Wir erwarten uns eine bessere Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Abteilungen, Kosten- und Zeitersparnisse sowie eine gesteigerte Effizienz unserer Vertriebsaktivitäten."
Da die Applikation auf SolidWorks basiert, können die Vertriebsmitarbeiter auf alle bereits bei TRUMPF entwickelten Komponenten, Teile, Baugruppen und das entsprechende Zubehör der Maschinen zugreifen und diese in ihr 3D-Modell laden. Die Applikation stellt dabei die korrekte Anordnung und den richtigen Aufbau der Maschinen inklusive Zubehör sicher. Die Windows-basierte Benutzeroberfläche von SolidWorks war ein weiterer positiver Aspekt für TRUMPF, die Eigenentwicklung voranzutreiben. Manfred Kußmaul: "Die Vertriebsmitarbeiter fanden sich schnell in der Applikationssoftware zurecht und benötigten außer einer Einführung im Umgang mit dem Konfigurator keine weiteren Schulungsmaßnahmen."
Bereits seit 2002 vertraut man bei TRUMPF in der Konstruktion und Entwicklung auf SolidWorks. Derzeit sind über 400 Softwarelizenzen installiert. Damalige Entscheidungskriterien waren die guten Ergebnisse im Benchmark-Test, die leichte Bedienbarkeit der Software sowie die zahlreichen Referenzkunden. Zudem bestand die Möglichkeit, SolidWorks Daten direkt mit der SAP/PLM-Lösung bei TRUMPF zu verwalten. Dadurch konnte der Workflow im Unternehmen deutlich gestrafft und eine höhere Produktivität erreicht werden. Mit der Entwicklung der Konfigurationsapplikation auf SolidWorks führt TRUMPF den Weg der Optimierung konsequent weiter.
"Die von TRUMPF eigens entwickelte Applikation auf SolidWorks ist ein voller Erfolg", freut sich Eberhard Fritz, Major Account Manager bei DS SolidWorks. "Alle bisher entwickelten TRUMPF Modelldaten lassen sich einfach in die Applikation laden und der Vertrieb kann schnell die gewünschte Maschine unter Berücksichtigung der jeweiligen Kundenwünsche und Platzanforderungen erstellen. Dadurch sichert sich das Unternehmen deutliche Wettbewerbsvorteile."
Die Einführung und Schulung sowie der technische Support der 3D-CAD-Software SolidWorks wird seit 2003 vom autorisierten SolidWorks Vertriebspartner DPS Software GmbH durchgeführt.
Die TRUMPF Gruppe zählt mit einem Umsatz von 2,14 Milliarden € (Geschäftsjahr 2007/08) und rund 8.000 Mitarbeitern zu den weltweit führenden Unternehmen in der Fertigungstechnik. Unter dem Dach einer Holding sind die drei Geschäftsbereiche – Werkzeugmaschinen/Elektrowerkzeuge, Lasertechnik/Elektronik und Medizintechnik – zusammengefasst. Kerngeschäft sind Werkzeug¬maschinen für die flexible Blechbearbeitung zum Stanzen und Umformen, für die Laserbearbeitung und zum Biegen. Im Bereich industrieller Laser und Lasersysteme ist das Unternehmen mit Stammsitz in Ditzingen nahe Stuttgart Technologie- und Weltmarktführer. Mit über 50 Tochtergesellschaften und Niederlassungen ist die Gruppe in fast allen europäischen Ländern, in Nord- und Südamerika sowie in Asien vertreten.
Produktionsstandorte befinden sich in Deutschland, China, Frankreich, Japan, Mexiko, Österreich, Polen, in der Schweiz, in Taiwan, Tschechien und in den USA. www.trumpf.com
1997 als Fachhändler für SolidWorks gegründet steht die DPS Software GmbH heute europaweit an der Spitze der Reseller für die weltweit erfolgreichste 3D-CAD-Software. In Deutschland, Österreich und der Schweiz arbeitet DPS mit 130 Mitarbeitern, die in 14 Niederlassungen leistungsstarke und einfach bedienbare CAx-Lösungen auf der Basis von SolidWorks und vollständig adaptierten Partnerprodukten projektionieren und umsetzen. Die stetig steigenden Anforderungen des Marktes und die immer komplexeren Anforderungen seitens der Kunden, begegnete DPS mit der sukzessiven Umgestaltung vom klassischen Reseller zu einem Technik- und Dienstleistungs-basierten Systemhaus. Für seinen festen Kundenstamm – aktuell zirka 3.200 Unternehmen – aus den Branchen Maschinenbau,
Werkzeug- und Formenbau sowie Elektrotechnik, Medizintechnik und Design plant und integriert DPS heute individuelle Kundenlösungen für die gesamte Prozesskette. Basis für diese leistungsstarken PLM-Lösungen ist immer SolidWorks. Den Ansprüchen einer zu realisierenden Lösung entsprechen die hohe Beratungskompetenz des Unternehmens, das fachlich basierte Schulungs- sowie ein umfangreiches Serviceangebot. Dies garantiert dem Anwender die perfekte Integration seiner Lösung in seine Prozesskette. www.dps-software.de
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